Ein erster Rundgang in London führt an die Themse. Ein unerwartet abwechslungsreicher Spaziergang quer durch London.
Altes, vikorianische Eindrücke und ein modernes London reichen sich die Hand. Der breite ruhige Fluss, Schiffe, die Ufer stets ein wenig im Dunst. Hello London.
Das war schon eine Sensation! Fussgänger haben den unbedingten Vortritt auf den weissen Streifen bei der gelben Lampe auf dem schwarz-weissen Pfahl. Es funktioniert!
Posh people an der Kings-Road. Die elegante Lady erholt sich von den Shopping-Strapazen in den chicen Boutiquen entlang der ehemaligen Prachtsstrasse.
Altes, vikorianische Eindrücke und ein modernes London reichen sich die Hand. Der breite ruhige Fluss, Schiffe, die Ufer stets ein wenig im Dunst. Hello London.
Grosse Handelshäuser in der City of Westminster. Der fliegende Händler ist mit seinem Karren unterwegs, stets auf der Suche nach Kundschaft für seine Blumen, Gemüse oder was sonst auch immer.
Einer der alten Strassenzüge mit den alten Häusern. Das Herbstlaub raschelt geheimnisvoll, die Sonne ist noch milde, doch bald wir es regnen.
Schritt um Schritt weicht das alte Westminster den Büro- und Bankenburgen. Noch behauptet sich der kleine Pub in der Ecke, doch schon bald wird auch hier abgerissen.
Altes, viktorianische Eindrücke und ein modernes London reichen sich die Hand. Der breite ruhige Fluss, Schiffe, die Ufer stets ein wenig im Dunst. Hello London.
Die charakteristischen, schweren Wastebins, deren Scheppern untrennbar mit den Nachtgeräuschen der Grossstadt verwoben war wurden längst durch Plastik verdrängt
Diesen kleinen, verwunschenen Garten entdeckte ich bei den Embankments. Ein Baum, ein Zaun, etwas Gras, es ist wohl der kleinste Park Londons.
Hurry up. Five more upstairs, full up, sorry. Any more fares, please? Zweimal Glocke läuten heisst abfahren, einmal Stopp. Unvergessliche Rituale beim Busfahren in den roten Doppeldeckern.
Die typische Häuserzeile mit den Basements, den dunklen Wohnungen knapp unterhalb des Strassenniveaus. Eine schmale Treppe führt in das feuchte, dunkle Untergeschoss.
Covent Garden war damals noch der zentrale Früchte- und Gemüsemarkt in der Innenstadt. Einzelne Markthallen aber wurden bereits zu Landesgalerien umgebaut.
Eliza Doolittle - My Fair Lady - ist längst in ein Aussenquartier gezogen. Ihr altes Zuhause bei Covent Garden zerfällt. Der letzte löscht bitte noch das Gaslicht.
Das malerische Viertel mit dem Markttreiben inspiriert den Maler. Er nimmt Mass kombiniert und mischt seine Farben. Bald werden hier Touristen und Shops das Bild diktieren.
Natürlich sind es die besten Äpfel von ganz London und auch die günstigsten. Oder etwa nicht? Hier wird gehandelt und verhandelt.
Eine verregnet Ecke beim Hyde Park am Sonntag. Jeder der etwas zu sagen hat, kann es hier tun, laut und deutlich - ohne die Konsequenzen gross fürchten zu müssen.
Von der professionellen Leiter bis zur Bierkiste - alles dient hier als Plattform. Das Publikum hört zu, redet mit oder läuft einfach davon, wenn's zu langweilig wird.
Portobello Road ist eine lange, leicht abfallende Strasse, welche den Flohmarkt beherbergt. Anfangs noch von noblen Antiquitäten-Ständen geprägt, herrscht weiter unten der Trödel. Musikanten gibt's überall.
An einer Strassenecke ein paar Strassenmusikanten. Alt und jung, aus aller Herren Länder, lauschen den ungewohnten Klängen. Sitar und Tabla erobern Europa.
Neugieriger Zuschauer am Flohmarkt, in der Obhut der kleinen Schwester. Natürlich gibts nicht nur Krimskrams, auch die erst zu nehmenden Wochenendeinkäufe dürfen nicht fehlen.
Openair Schuhgeschäft. Inzwischen fällt ein feiner Nieselregen. Der aber ist im wettererprobten England kein Grund, das Geschäft zu vernachlässigen.
Schon wieder ein Kinderwagen! Diesmal aber ein praktisches Transportmittel für die Einkäufe und all die Siebensachen, die immer mit dabei sein müssen.
Der Regen wird etwas heftiger und die Verkäuferin sorgt sich um die Waren, die sie feilbietet.Sobald der Regen nachlässt verschwinden die Planen sofort wieder.
Was die Zukunft wohl bringen mag? Es liegt auf der Hand! Die Handleserin weiss die Zeichen der feinen Linien zu deuten. Bestimmt wird es ein glückliches, reiches Jahr.
Der Leierkastenmann und sein krächzender Papagei waren Berühmtheiten des Flohmarktes, die es sogar bis zu einem Artikel in der britischen Tagespresse brachten.
Die Tower-Bridge, eines der touristischen Highlights der City. Die Arbeiten zur Sanierung der Docklands kamen langsam in Schwung. Die junge Schwimmerin spielt heute noch mit dem Delfin.
Die altgedienten Lagerhäuser sind nutzlos geworden. Sie müssen neuem weichen. Heute stehen nur noch wenige Zeugen aus der Blütezeit als elegante Lofts am Themseufer.
Die Politik der Baggerschaufel riss grosse Löcher in Londons alte City. Manches verschwand still und leise. Zuschauen und erinnern ist das Einzige das zu tun blieb
Fein herausgeputzt geben sich hingegen die touristischen Magnete, hier der Tower of London. Seine dicken Mauern verbargen diskret manches Geheimnis in den königlichen Machtkämpfen.
Das Quartier mit dem seltsamen Namen und dem wichtigen Verkehrsknotenpunkt wurde umgepflügt und modernisiert. Die Alten geniessen die letzten milden Tage.
Geschlossene Gesellschaft. Die roten Backsteinmauern beherrschten das Strassenbild. Die Mietkasernen werden nicht mehr lange stehen. Ob es besser wird?
Langsam aber unaufhaltsam rücken die modernen Bürosilos in den Dschungel der alten Strässchen vor. Das Krämerglück der kleinen Quartierläden wird bald vorbei sein.
Es sieht aus wie eine Filmkulisse am Feierabend. Auch das gibt's in der wirbelnden Grossstadt: ruhige Ecken, wo die Zeit still zu stehen scheint.
Und zum Schluss zurück an die Kings-Road. Der erschöpfte Blumenhändler lehnt sich an seinen Karren. Tag für Tag steht er an der selben Kreuzung. Ein Sträusschen für ein paar Pence nur.
Und noch ein paar Querstrassen weiter stand die Lightfoot Hall of Residence, an der Manresa Road. Von hier aus startete ich meine Stadtexpeditionen, die mich weniger ins glanzvolle London als hinter dessen Kulissen zogen.