Insel und das jeden Tag
Ich hätte nie geglaubt, dass die Fahrt zur Insel jeden Morgen durch so vielen Hindernissen geprägt ist. Morgens um acht, nein, das ist tatsächlich nicht meine Zeit - und doch gewöhne ich mich langsam daran jeden Morgen mit Peter in die Insel zu fahren. An was ich mich allerdings nicht gewöhnen kann, ist der wilde Haufen Velofahrer ... ihr werdet denken, wieder eine die sich gegen Velofahrer wehrt - nein ich bin dafür, dass man die Umwelt schützt, ich bin aber auch dafür, dass man sich auf der Strasse an Regeln hält, ich bin dafür, dass Autofahrer genauso viel Platz haben dürfen wie die Velofahrer und Fussgänger.
Ich bin dafür, dass sich jeder an die Regeln hält, aber auch tolerant ist. Wenn mir aber zum Xtenmal von links und rechts der Weg abgeschnitten wird - dann hängt es auch einem toleranten Menschen den Nuggi raus - hätte ich einen angefahren - dann wäre er immerhin schnell im Notfall gewesen! Ich würde übrigens nie auf ein Velo steigen wegen mir und den Autofahrern!
Aber anyway es gibt wichtigere Dinge, die unseren Alltag bestimmen. So ganz langsam kommt Peter wieder ins Leben zurück. Und für einmal ist der Satz "Die Chemie muss stimmen" im Falle von Peter wichtig. Die unterschiedlichen Medis sind aufeinander abgestimmt - ich persönlich hätte nach kurzer Zeit ein Chaos, doch Peter macht das vorbildlich so tönen eben nach wie vor die unterschiedlichen Klingeltöne durchs Haus und dies wird wohl noch einige Zeit dauern, bis sich die Chemie im Körper von Peter einpendelt. Die Niere funktioniert nach wie vor gut und das ist auch wichtig, sodass die Nebenerscheinungen sicher auch bald weniger werden. Das Nephrologieteam lässt nichts unversucht, um auch die Nebenerscheinungen in Griff zu bekommen.