Nach der heutigen Sprechstunde ist Wissen und somit Ruhe eingekehrt:

Der Klinischen Mikrobiologie, dem Institut für Infektionserkrankungen der Uni Bern,  ist es gelungen, die Bakterien einzukreisen und zu identifizieren. 

Trotz des wohlklingenden Namens handelt es sich um  bei Transplantierten weit verbreitete Bakterien, die sich an der Immunsuppression vorbeischleichen. Nach zehn Tagen Antibiotika-Kur sollte der Spuk vorbei sein.

Blutvergiftungen müssen und sollen ernst genommen werden. Dass das zu vorsichtigem Vorgehen und Einschränkungen führen kann, ist zwar manchmal lästig, aber nötig. Heikel ist es für mich, wahrzunehmen wie schnell derWechsel von "sich super fühlen" zu "krank sein" sich vollziehen kann.

Aber nach ein paar Stunden in den Bergen liegen die Probleme weit unten im Tal und die nötige Distanz tut gut.