In der Ausgabe vom 1. September 2013 beschreibt die NZZ am Sonntag ein Verfahren, das zu mehr Lebendtransplantationen von Organen führen soll: Organe über Kreuz spenden.

Der potentielle Organempfänger (A) hat einen spendebereiten, medizinisch abgeklärten Organspender (B). Doch leider sind die beiden nicht ausreichend kompatibel, so dass eine Abstossung des Organs wahrscheinlich ist.  Hier kommt das Crossover-Verfahren zum Zug: wenn ein zweites Paar (X und Y) in derselben Situation ebenfalls untereinander nicht transplantieren kann, dann besteht die Möglichkeit, dass beiden Spender über Kreuz mit dem Empfängern transplantieren (A mit Y und X mit B, anstatt A mit B und X mit Y).

Verlaufen beide Transplantationen erfolgreich ist sicher Ende gut, alles gut. Treten aber Komplikationen auf, bleiben zahlreiche Fragen offen, die sicher für alle Beteiligten sehr belastend sind. Rosmarie, Andy und mir kamen im Rückblick auf die eigene Transplantationszeit doch Fragen auf, wie wir mit einer solchen Crossover Situation umgegangen wären.