Die Sommerferien stehen vor der Tür, endlich. Bevor wir abfahren das üblich Stöhnen, wie schnell die Zeit seit dem letzten Beitrag hier im Blog verflogen ist. Hier also, was inzwischen geschah: Der Übertritt aus dem Inselspital in die Praxis der Hausärztin hat stattgefunden. Wieder etwas näher zur Normalität und etliche Vereinfachungen im Alltag. Der Medikamentenmix wird immer schlanker und verträglicher. Noch ist allerdings ein grosser Teil eines Reisekoffers mit Medikamentenvorräten gefüllt – Vorsicht ist die Reisebegleiterin der Transplantierten. Wir freuen uns auf die ersten richtigen Ferien seit der Operation und der Nachbetreuung im schwierigen ersten Jahr. Ich fühle mich fit und munter und freue mich auf den Tapetenwechsel.

Ein wesentlicher Teil der Haushaltung - und Elektronik wie für ein Pink Floyd Konzert - ist in unser Wägelchen  gepackt und bald wird uns der Autozug über Nacht von Lörrach ins geliebte Hamburg rollen. Auf den eigenen vier Rädern fahren wir weiter nach Wilhelmshaven, wo wir die Nordseeküste unsicher machen wollen. Frau Bernasconi hat sich sogar geoutet, wieder einmal – nach über 40 Jahren – einen mutigen Selbstversuch mit Fahrradfahren zu wagen. Ich werde die Kamera bereithalten. Die Hausapotheke jedenfalls ist mit dabei. Daneben hat uns Rosmarie ein Aktivitätenpaket geschnürt, das für drei Monate reichen würde, ganz abgesehen von Ferien. Locker. Leider bleiben wir nicht so lange an der See, auch wenn man bei dem Gepäckberg eher am Auswandern als an Urlaub denkt.

Hier die Reiseberichte zu unsern Tagen in Ostfriesland