Ein langes Jahr ist schnell vergangen. Ende Oktober 2014 schloss ich mein erstes Jahr der 100% Arbeitsfähigkeit ab, ein gutes Gefühl, wieder auf dem Posten sein zu können. Meinem Bruder, dem Organspender geht es gut, unser beider Operationsstress scheint weit weg zu sein. Gleichzeitig konnte ich von den Spitalkontrollen wieder zurück zur Hausärztin wechseln, die jetzt meine Werte aufmerksam verfolgt und mich begleitet. In diesem Jahr konnte ich im Beruf wieder Tritt fassen, wurde auch privat unternehmungslustiger und aktiver. Bewegung und draussen sein macht wieder Spass. Die Normalität, die einst so fern war, wird zum Alltag. Vorteilhaft ist auch, dass der Fokus meines Umfeldes weniger auf die Organtransplantation gerichtet ist und ich so mehr oder weniger der Alte werde.