Sleep safe suggeriert einen gesunden, tiefen Schlaf. Doch das ist nicht immer selbstverständlich. Zum einen steht da ein laufendes Gerät neben dem Bett, bestückt mit schweren Beuteln und zahlreichen zuckenden Schläuchen. Zu Beginn der Therapie bin ich oft aufgeschreckt ob diesem zischenden und fauchenden Ungeheuer an meiner Seite – dem Cycler natürlich, nicht etwa Rosmarie. Die vertreib es bald einmal aus dem ehelichen Schlafzimmer.

 

Denn wenn dem Cycler etwas nicht passt, gibt er einen heulenden Pfeifton von sich: Alarm! Aus dem Tiefschlaf aufgeschreckt gilt es, rasch den Alarm zu quittieren und so den ekelhaften Ton abzuschalten. Danach geht es an die Fehleranalyse, meistens ist es bloss ein geknickter Schlauch oder eine blockierte Leitung. Das kann einfach behoben werden, danach kann die Behandlung und der Schlaf fortgesetzt werden. Von Vorteil ist es, mit etwas hochgelagertem Oberkörper zu schlafen, damit die Ausläufe problemlos klappen. Nach einiger Angewöhnungszeit habe ich mich auch mit dem Schlafen am Schlauch ausgesöhnt, alles wurde zur Routine.

 

Ich habe beides erlebt: Nächte mit bis zu 20 Alarmen und ruhige Nächte ohne einen einzigne Mucks von „sleep safe“ – welch ein Geschenk, einmal richtig tief zu schlafen.