Als die Nierenfunktion von Peter immer schlechter wurde, wurde mir bewusst, was dies für uns bedeuten würde. Welche Einschränkungen auf uns zukommen würden. So stand es für mich ausser Frage, dass ich eine Nieren spende, wenn dies überhaupt möglich war. Der Arzt teilte mir mit, dass Abklärungen gemacht werden können … aber … zuerst Übergewicht abbauen … und mit der Nierenspende verbunden standen tausend Abklärungen auf dem Programm. Ich musste nicht zwei Mal überlegen ob ich mich dem stellen würde, egal wie es herauskommen würde. Obwohl ich jemand bin, der weder gerne zum Arzt geht, (aber wer geht das schon) noch den Ärzten alles glauben will, fand ich, dass ich diese Abklärungen auf mich nehme, denn die Aussicht auf verbesserte Lebensumstände waren Motivation genug.

Als Erstes musste die Verträglichkeit abgeklärt werden – also 24- Stunden Urintest (nicht lustig, aber es war auszuhalten) dann Blutabnahmen bis zum geht nicht mehr. Inselbesuche standen auf dem Programm – aber dazu gibt’s dann ein eigenes Kapitel – ja fast schon ein Roman.

An erster Stelle stand allerdings die Gewichtsabnahme. Irgendwie hatte ich den Eindruck, dies locker zu schaffen – auch wenn es rund 15 Kilo sein mussten. Nach den ersten Untersuchungen und dem 24 Stunden Urintest, stand fest, dass unser Immunsystem verträglich war, trotz unterschiedlicher Blutgruppe, dies war kein Hinderungsgrund für eine Spende. Ich liess meine Lungenfunktion testen, den dies ist seit Jahren meine Schwachstelle.