Ein ständiger Begleiter auf dem langen Weg der Dialyse ist die Müdigkeit. Bereits früher hatte ich mit ständigem Schlafbedürfnis zu kämpfen. Mit Beginn der Dialyse verstärkte sich die Schlaflosigkeit in der Nacht. Noch war alles neu und der Cycler ein Abenteuer. Zahlreiche Alarme liesse mich unruhig schlafen und gab‘s mal keine Alarme, fragte ich mich, ob etwas defekt sei. Entsprechend suchte ich mir ein paar Stunden Schlaf nach Ablauf des nächtlichen Programms zusammen.
Nach etlichem Experimentieren fahre ich jetzt mit täglich fixen Zeiten recht gut. Bei Müdigkeitsattacken den Tag über kann ich mich in der Mittagspause kurz hinlegen und nach einem Powernap komme ich wieder gut auf Touren. Heute bin ich der Personalkommission im Büro dankbar, dass sie sich für Ruheräume energisch eingesetzt hatte. Seinerzeit wurde über die „Schlafzimmer“ gespöttelt, jetzt erlauben sie mir einen unbelasteten, normalen Arbeitstag.