The Voice Of Switzerland geht auch bei mir nicht vorbei, denn ich muss gestehen, dass ich im Gegensatz vom Dschungelcamp jede Folge von The Voice schaue. „Dschungelcamp musst du schauen“, hörte ich immer wieder. Mir war nicht danach, denn ich kann ganz gut ohne Viecher und Ungeziefer sein. So entschloss ich mich, mich dem Hype vom Dschungelcamp zu entziehen. Zuerst wollte ich mir auch The Voice nicht zu Gemüte führen und irgendwie hat mich das TheVoice Fieber gepackt und ich finde die Sendung gut. Die Stimmen finden in keinem Superstar, Supertalent oder irgendwelcher Castingsendung Platz, weil sie zu gut sind. Ich horchte auf, als ich in der Sendung vom Samstag 2.2. der Stimme von Veronica zuhörte. Ich war wie elektrisiert und mich berührte ihre Stimme aber auch ihre Geschichte. Zumal ich mich dem Thema Niere und Nierenspende nicht entziehen kann.

Auch wenn wir uns schon an den Dialysealltag gewöhnt haben, hoffen wir immer noch, dass sich eine Niere finden wird. Ob es meine eigene ist, die ich Spenden kann – dies steht tatsächlich in den Sternen. Ich stelle mir aber vor, wie es wäre, wenn Peter eine neue Niere bekäme und wie dann unser Alltag aussehen würde. Aber wer weiss das schon, deshalb habe ich mich über den Auftritt von Veronica sehr gefreut und auch gesehen, was es heissen kann, mit einer neuen Niere zu leben und auch Erfolg zu haben. Wieder einmal ist das Sprichwort sicher nicht falsch „Mit Musik geht alles besser“ – nein, nein ich werde weder Klavier noch Trompete spielen. Ich bin aber überzeugt, wenn man nicht aufgibt und auf seinem Weg bleibt, sich etwas ändern wird und kann.