Dass eine Transplantation nicht im Galopp abgewickelt wird, ist mir klar. Mehr Mühe habe ich mit den Warteschleifen zwischen Tests, bis etwas geschieht. Aus meiner Sicht ist es ein absehbarer Prozess. Ein nahes Familienmitglied hat sich bereit erklärt, sich für eine Nierenspende abklären zu lassen. Aufgebote erfolgen, Crosstests, Action pur. Dann bleibt es still. Keine Resultate, keine Zwischenergebnisse, eine Mauer des Schweigens.

Nachfragen beim Nephrologen, der nicht viel Neues herausfindet, nachfragen bei der Insel: doch, Sie werden für weitere Tests aufgeboten, die notwendig werden, dann geht es aber los! Dann wieder zwei Wochen ohne Nachricht.

Derweil läuft die Zeit davon, Fristen hier und Fristen dort laufen ab, gerne würde ich verbindlich orientieren, am Arbeitsplatz, bei Institutionen. Also wieder los: die Hausärztin, den Nephrologen die Insel anpeilen, und wieder warten. Dabei wäre ich so dankbar um eine kurze Nachricht, wie es weitergeht...

 

Nachtrag: Nach einer Mailanfrage bei der Insel folgten viele medizinische Erklärungen und - sehr willkommen - das Angebot für ein Gespräch.