Nach langer Zeit der Ungewissheit: das erste wirklich ausführliche und aussagekräftige Gespräch in der Insel. Man hat sich viel Zeit genommen und im offenen Austausch zeichnet sich das weitere Vorgehen auf dem Weg zu einer neuen Niere greifbar ab. Aber auch die Rückschläge des vergangenen Jahres wurden ausdiskutiert. Das erleichtert uns den Umgang mit der aktuellen Situation und die Planung für dieses Jahr und es gibt Zuversicht und eine klare Linie in den Anstrengungen um eine Transplantation.

Nun werden also noch letzte Abklärungen beim Spender vorgenommen, dann kann bei zufriedenstellenden Resultaten die Operation vorbereitet und geplant werden. Nach der grauen, hilflosen Wartezeit kommt neuer Schwung in die Geschichte. Im Gegensatz zu den vorangehenden Transplantationsabklärungen bei Rosmarie gebe ich mich diesmal allerdings keinem Optimismus hin.

Aber ich fühle mich ernst genommen und informiert, das ist ein deutlich besseres Gefühl.