Am 15.5.2015 sendete SRF DOK die Anschlusssendung „Fortsetzung folgt“, rund fünf Jahre nach den ersten Interviews aus dem 2011  mit  den beiden Frauen, Michaela Manser und Nicola Heyser, die ohne gespendetes Organ die Jahre seither wahrscheinlich kaum überlebt hätten (Sendung und Infos hier).

Ungefähr die gleiche Zeitspanne umfasste „unsere Geschichte“, 2011 wurde die Dialyse Realität, heute lebe ich mit der gespendeten Niere meines Bruders, gut und glücklich.

Mona Vetsch rollt die Geschichte der beiden Organempfängerinnen behutsam auf – und während der Sendung sind die eigenen, gleichen Bilder wieder zuvorderst: die endlosen Transplantationsvorbereitungen, die Korridore und Zimmer der Insel, die unendlichen weissen Schürzen, die Heerscharen an Spezialisten, die vielen Meinungen und die eine einzige Entscheidung. Die Angst, das geschenkte Organ wieder zu verlieren, die intensive Nachbetreuung, die kritische Phase. Der Kopf, der manchmal im Weg ist und manchmal unterstützt. Und dann wie grosses, offenes Tor: die Freiheit.

So viel stimmt in dieser Sendung. Wirklich, „Diese Doku kann Leben retten“, wie der „Blick“ anderntags kommentiert.